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Familienleben

Reisen mit Kleinkindern – Mein Mexikobericht

Seit September sind wir nun zu zweit in Elternzeit. Bis Mitte Februar können wir viel Zeit mit unseren Kindern verbringen. Und wo könnte man intensivere Erfahrungen machen, als beim Reisen mit Kleinkindern?!

In unserer ersten gemeinsamen Elternzeit von J.J. hat uns meine Angst vor giftigen Tieren sowie die beginnende Corona-Problematik einen Strich durch die Rechnung gemacht, einen Urlaub in Australien zu verbringen. Dieses Mal möchten wir die Gelegenheit unbedingt nutzen und einen vierwöchigen Urlaub in Mexiko bei Freunden verbringen. Über unser Reisen mit zwei Kleinkindern werde ich euch hier berichten. Angefangen bei den Vorbereitungen, über den Flug bis hin zum Erholsamkeitsfaktor X des Urlaubs selbst.

Unsere Reise wird sehr früh starten – also schonmal nicht sehr erholsam.

Vor dem Abflug

Wir fliegen Morgens um 7 Uhr los – ein Nachtflug war leider nur auf dem Rückflug möglich. 12 Stunden Flug über den Tag stehen uns dann bevor. Mein Schwager fährt uns netterweiße in der Früh zum Flughafen, sodass wir um 5 Uhr spätestens dort sind.

Ein wenig mulmig ist mir ja schon. So war ich schon selbst von anderen schreienden und weinenden Kindern im Flugzeug oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln genervt; z.B. als wir auf unsere Hochzeitsreise – ohne Kinder – geflogen sind, weinte ein Baby etwa 70 % des Fluges. Natürlich bemühten sich die Eltern damals sehr, ihr Kind zu beruhigen – aber beliebt hat sich die Familie in der ersten Reihe damit leider nicht gerade gemacht. Und unsere Zugfahrt von München nach Hamburg mit J.J. endete auch in einem einzigen Chaos. Das muss sich nicht unbedingt wiederholen.

Werden dieses Mal wir vier die unbeliebten Passagiere im Flugzeug? Nach unseren Vorbereitungen hoffe ich, dass wir es einigermaßen gut hinbekommen werden. Einen Vorteil hat der Tagflug ja dann doch: Schlafen möchten die meisten Passagiere eher weniger.

Was versuchen wir beim Reisen mit Kleinkindern zu beachten?

Seit etwa 3 Wochen spricht J.J. nur noch von „Mechikooo“, sobald sie ein Flugzeug am Himmel sieht. Aktuell freut sie sich auf den Flug, aber was das für sie wirklich heißt versteht sie natürlich noch nicht. Mit Büchern haben wir versucht, sie auf den Flug vorzubereiten und ihr die ein oder andere Situation näher zu bringen.

Uns stellt sich vor allem die Frage, wie wir J.J. für 12 Stunden beschäftigen können?

Dafür haben wir uns schon einige Gedanken gemacht: J.J. bekommt im Flugzeug 3 Tip-Toi Bücher, Pop-Its und ansonsten habe ich auf dem Handy beide Staffeln Pumuckl und den Disney Film Vaiana geladen. Eigentlich versuchen, wir den Medienkonsum stark zu begrenzen. Bei dem Flug schmeißen wir diese Regel aber über Bord.

– Was tut man nicht alles für Ruhe 😉 –

Mit ein paar weiteren Kleinigkeiten sollten wir J.J. mehrere Stunden ganz gut beschäftigen können.

J.Y. könnte da schon etwas schwieriger werden. Er ist gerade immer mehr mit Welt entdecken beschäftigt und kann sich nicht mehr sonderlich ruhig halten. Die meiste Zeit auf dem Schoß zu sitzen wird nicht gerade die leichteste Aufgabe. Wie können wir ihn mit seinen gerade einmal 11 Monaten beschäftigen? Aufmerksam spielt er eigentlich nicht, vielmehr wirft er begeistert all seine Sachen durch die Gegend. Außer Bewegungspausen auf dem Gang haben wir kaum Ideen, auf und ab laufen bzw. krabbeln wird wohl das Hauptprogramm werden…

Eine Überraschung für uns alle 😉

Wie bei uns das Reisen mit Kleinkindern und eben der dazugehörige Flug am Ende tatsächlich verläuft, werde ich euch hier nach Ankunft und hoffentlich ein paar Stunden Schlaf schreiben. Falls ihr Tipps zum Fliegen mit Kleinkindern habt, gerne her damit!

Der Flug

Um 4:00 Uhr hieß es heute: Aufstehen! Nach einer richtig schlechten Nacht konnte ich kaum mehr als 3 Stunden Schlaf auf mein Schlafkonto buchen. Entsprechend müde bin ich.

Aber die Kinder sind super drauf. J.J. ist aufgewacht und war sofort Feuer und Flamme für den Urlaub. J.Y. war so müde, dass man ihn entspannt in den MaxiCosi packen konnte und erst gegen 5 Uhr am Flughafen aufgewacht ist.

Eigentlich seine normale Zeit 🙁

Der erste Flug nach Frankfurt verlief reibungslos:
Die Zeit verging mit Essen, Schlafen und Staunen wie im Flug. Haha…

Flughafen Frankfurt war dank der super Idee meiner Frau, einen Kinderrollkoffer zu kaufen, echt entspannt. J.J. liebte es damit die Förderbänder entlang zu fahren oder gezogen zu werden.

Boarding, Start der Maschine ins karibische Paradies und mit Abheben schlafen dieses Mal sogar beide Kinder ein. Eine kleine Verschnaufpause für Mama und Papa. Danach wars das dann aber auch erstmal mit Pause…

Der Flug verläuft letzten Endes nicht mehr oder weniger anstrengend, wie den ganzen Tag daheim in der Wohnung zu sitzen. Also schon etwas anstrengend.

Tag 1 und der Jetlag

Der Jetlag hält uns natürlich etwas auf Trab. Beide Kids sind gegen 2 Uhr Nachts aufgewacht und blieben auch wach. Ich bin mit ihnen raus und habe ein wenig die Gegend erforscht. Zum Glück sind wir in einem abgesicherten Bereich, der rund um die Uhr überwacht wird. Daher ist es hier entsprechend sicher. Aber trotzdem ist es echt gruselig, wenn bei voller Dunkelheit aus dem Dschungel Geräusche kommen. Zwar von Tieren, aber spookie war das dann doch 😉

Wir versuchen, die Kinder schnell an die neuen Zeiten zu gewöhnen. Mir graut es vor der nächsten Nacht, bin aber erstmal zuversichtlich, dass es von Tag zu Tag besser wird. 

Umgebung erkunden und das erste Mal den Strand bestaunen.

Ansonsten steht am ersten Tag vor allem „Umgebung erkunden“ auf dem Programm. An den Strand gehen und den Pool vor dem Haus abchecken. Das Wetter ist dafür genau richtig: leicht bewölkt und nicht ganz so heiß. Perfekt zum Akklimatisieren.

Tag 2 und Tag 3: Sonnenaufgang genießen

Auch am Tag 2 kämpfen wir noch stark mit dem Jetlag. Die Kids haben, zwar mit Unterbrechungen, aber immerhin bis 4:00 Uhr geschlafen. Die Nacht auf Tag 3 geht dann schon bis 5:00 Uhr.

Wir nutzen die Gelegenheit, um traumhaft schöne Sonnenaufgänge zu bewundern.

Was ein schöner Sonnenaufgang. Er lässt uns die kurzen Nächte einigermaßen verzeihen.

Bei solchen Bildern vergisst man schnell die unangenehm kurze Nacht.

Tag 4: Den Strand genießen

In der Früh bin ich mit J.Y. mal wieder eine Stunde am Strand spazieren gegangen. Er ist mal wieder als erstes aufgewacht. Um die anderen Schlafmützen nicht zu wecken, bin ich mit J.Y. lieber raus gegangen. Die Babytrage kann ich langsam nicht mehr sehen. Wird Zeit, dass er länger schläft. Dafür genieße ich erneut den wunderschönen Sonnenaufgang.

Der Strand am Morgen. So leer ist es sonst nicht.

J.J. hat dafür das erste Mal den Sonnenaufgang (um 7:00 Uhr) knapp verpennt. Juhuuu… Nach dem gemeinsamen Frühstück geht es dann an den Strand und wir genießen die Sonne beziehungsweise den Schatten.

Leider ist es mit zwei Kleinkindern absolut nicht möglich, dass Mama und Papa mal zu zweit Schwimmen gehen.

Tag 5: erholsamer Urlaub?

Die Kinder haben sich inzwischen an die neue Uhrzeit gewöhnt und sie starten wieder gegen 6 Uhr in den Tag. Zwar immernoch sehr früh, aber ich glaube, das wird sich nicht mehr ändern. Selbst wenn wir die Kids lange wach halten und am Abend noch etwas unternehmen, wachen sie sehr zeitig auf. Erholsam ist echt was anderes.

Erholsam ist eh so ein Stichwort. Kann ein Urlaub mit zwei Kleinkindern überhaupt erholsam sein? Wenn ich ehrlich bin: ich glaube nicht.

Ein Kind muckt eigentlich immer. Heute wollten wir mal ein paar entspannte Minuten am Kinderpool verbringen. Leider hat J.J. davor einen großen Wutanfall ausgelebt, so dass es mir echt die Freude genommen hat. Am Pool war zwar wieder alles gut, aber meine Stimmung war unten. Danach war ich mit J.J. im Kinderwagen unterwegs, in dem sie auch gleich eingeschlafen ist. J.Y. schlief eher zufällig auch zur gleichen Zeit mit Mama auf dem Zimmer.

Meine kleine Auszeit. Leckeres mexikanisches Essen.

Endlich kann ich mal ein mexikanisches Mittagessen für mich in Ruhe genießen. Da habe ich dann doch mal meine 30 bis 60 Minuten Entspannung für den Tag gefunden.

Tag 8: Tulum

Die letzten Tage waren wir vormittags meist am Strand und sind danach in die Stadt gegangen.

Heute wagten wir uns an unseren ersten richtigen Ausflug: wir sind mit einem Mietwagen nach Tulum gefahren, um dort die Maya Ruinen zu bestaunen. Gar nicht so selbstverständlich für Mexico: über unsere Freunde konnten wir zwei Kindersitze organisieren. Einen Besuch waren die Ruinen zwar wert, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht… irgendwie hatte ich mehr erwartet. Aber schaut selbst:

Mit J.Y. in der Trage bin ich dank Sonne gut ins Schwitzen gekommen. Dann kam noch dazu, dass J.J. ja generell zurzeit ausgeprägte „Paparitis“ hat und ebenfalls von mir getragen werden wollte. Ich bin teilweise wie ein Packesel mit Trage vor, Rucksack hinten und J.J. auf den Schultern durch die Gegend gestapft – das war mein Sport-Ersatz.

Am Abend, als die Kids fix und alle eingeschlafen sind, gab es noch einen Cuba Libre als Betthupferl – mit dem mexikanischen Rum schmeckt das dermaßen gut…;-)

Tag 13: Ausgeknockt

Es gibt leider nicht viel Erholsames zu berichten, auch wenn ich diesen Tag kaum das Bett verlasse: es hat mich mit einer Lebensmittelvergiftung erwischt.  Mein neuer bester Freund ist das Klo 🙁

Ich bin heil froh, dass meine Frau gesund ist und sich um die Kinder kümmern kann. Sie verbringt die Zeit am Strand und am Pool. Ich dagegen hüte das Bett. Ab und an muss sie auch mal ins Zimmer und es stürzen sich dann sofort beide Kinder auf mich. Die haben irgendwie kaum Verständnis…

Gleichzeitig stelle ich mir die Fragen:

  • Was macht man, wenn es beide Eltern erwischt?
  • Was, wenn man alleinerziehend ist?

Krass

 Tag 14: Des einen Freud‘, des anderen Leid

Phuu… Zum Glück blieb mir das Schicksal aus der vorherigen Nacht erspart. Ich konnte gut schlafen und bin wieder fit genug, um an den Aktivitäten teilzunehmen. Also ab an den Strand.

J.J. geht leider nur so semi-gerne an den Strand. Aktuell hat sie noch Angst vor dem Meer. Es ist ihr zu tief und zu wellig und sie betont gerne, dass sie ja noch nicht schwimmen kann. Viel lieber plantscht sie im Kinderpool.

J.Y. dagegen zieht das Meer irgendwie an. Sobald er es sieht, schaltet er in den Krabbel-Turbo-Modus und patscht in die Wellen, als wären es seine besten Spielgefährten.

Mama und Papa teilen sich also meistens auf.

Zeit zu zweit? Was ist das?

Leider macht sich nachmittags dann ein schlechter Magen auch bei meiner Frau bemerkbar – es erwischt sie zum Glück nur halb so schlimm wie mich, aber ich bin unterwegs und bespaße die Kinder bis sie ins Bett gehen, damit sie sich in Ruhe auf unserem Zimmer erholen kann.

Tag 15: Was ist denn jetzt los?

Wow was eine gute Nacht.  Beide Kinder schlafen durch. Sie spielen zwar etwas Propeller im Bett aber auch unser kleiner J.Y. macht diese Nacht null Anstalten, unseren Schlaf durch Gequäke zu stören. 

Erst in der Früh wacht er hustend auf und übergibt sich mit einem schönen Wasserstrahl. Na toll, hat er jetzt auch eine Lebensmittelvergiftung? Erstmal Windelcheck. Die ist leer… kein Durchfall, was ich als gutes Zeichen erachte, aber auch kein Pipi, was ich eher als schlechtes Zeichen sehe. Haben wir ihm zu wenig Wasser gegeben? Ich kann es mir fast nicht vorstellen, er trinkt eigentlich die ganze Zeit, worüber wir bei den Temperaturen auch froh sind. Jetzt scheint auf jeden Fall nichts mehr drinnen zu bleiben.

Ich habe erstmal unseren Kinderarzt angerufen. Ferndiagnose nach unserem Gespräch: eventuell Wassermangel oder Sonnenstich vom Vortag.  Höchste Priorität wäre Wasser trinken und es auch zu behalten. Falls das nicht funktioniert, müssten wir ins Krankenhaus.

Wegen Krankenhaus machen wir uns hier in Playa del Carmen wenig sorgen – unser Urlaubsziel haben wir auch wegen der medizinischen Versorgung bei Notfällen für unsere Kinder entsprechend gewählt. In dieser recht touristischen Gegend gibt es Kliniken und Ärzte nach westlichem Standard, vorwiegend natürlich Privat. Mit etwas mehr Geld bekommt man eine 1A Versorgung – mit etwas weniger Geld schaut es in den öffentlichen Einrichtungen etwas anders aus. Das ist schon sehr zweischneidig an Mexico und bedrückt uns immer mal wieder, wenn wir uns mit den krassen Unterschieden im Leben der Menschen konfrontiert sehen.

Ich hoffe aber erstmal, dass wir Flüssigkeit in J.Y. rein bekommen, er diese behält und schnell wieder fit wird.

Ein paar Stunden später scheint der Spuk dann tatsächlich vorbei zu sein. Er isst und trinkt wieder wie gewohnt und behält wieder alles drinnen. Da hatten wir nochmal gut Glück! War wohl doch eher ein kleiner Sonnenstich. Den restlichen Tag verbringen wir am Pool (im Schatten) und im gekühlten Zimmer.

Erst zum Sonnenuntergang geht es dann doch nochmal raus an einen Spielplatz. So ein Tag ohne große Pack- und Herumlauf-Action hat dann auch mal was Erholsames.

Tag 16: Was ist denn jetzt los #2

Der Tag beginnt mit einem Ausflug zu einer Cenote. Das ist vergleichbar mit einem kleinen See, nur dass dieser im Urwald ist und gerne auch in kleinen oder großen Hölen.

Wir sind wegen unserer Kids in eine offene Cenote, die auch für Kinder leicht zugänglich und mit dem Sonnenlicht aber auch genug Schatten angenehm temperiert ist. Leider traut sich J.J. auch hier nicht so wirklich ins kühle Nass, obwohl die Wasserfarben wirklich herrlich sind. Glasklares Wasser und hier und da kleine Fische. Das Doofe ist aber, dass es nur einen kleinen flacheren Einstieg gibt, aber keinen Kinderpool. Dafür kann sich J.J. die etwas abenteuerlich wirkende Umgebung ansehen und ein paar Fische füttern. Das macht auch Spaß.

Die Nacht hält uns dann aber leider J.J. wach. Nun hat auch sie mit ihrem Magen zu kämpfen und im 30 Minuten Takt entleert sie dessen Inhalt. Ich liege mit ihr im Bett und sobald sie unruhig wird, greifen wir nach dem Eimer und ich hebe sie in eine aufrechte Lage. So wirklich zum schlafen komme ich diese Nacht leider nicht.

Gemein oder? J.J. in stabiler Seitenlage. So positioniert, dass es jederzeit losgehen kann.

Und ihr glaubt nicht wie oft ich diesem Zähneputzverweigerer in dieser Nacht die Zähne putzen durfte. 🙂 Nach jedem mal Übergeben torkelte sie ins Bad zum Zähneputzen und Eimer sauber machen. Ich bin tatsächlich stolz auf sie, weil sie sich echt gut zusammengerissen und irgendwann auch gelernt hat einzuschätzen, ob noch was kommt oder nicht.

Tag 17: Endlich geht es wieder bergauf

Es scheint, als ob wir jetzt erstmal alle durch sind mit der Magen-Darm-Geschichte – für Lebensmittelvergiftungen und Sonnenstich war es doch etwas überzufällig.

Endlich können wir uns wieder auf die schönen Sachen konzentrieren. 

Tag 17 gestalten wir aber wieder recht ruhig und spielen viel am hauseigenen Pool. Ab jetzt können wir den Urlaub richtig genießen.

Auch die nächsten Tage verbringen wir mit gemütlichem Frühstück und anschließend viel Zeit am Strand oder Pool. Die Kinder sind meistens gut gelaunt und so lässt es sich gut leben.

Tag 21: Strand Xpuha

Endlich sind alle wieder richtig fit. Die Kinder hatten sich zwar wahrscheinlich noch nebenher Hand-Mund-Fuss eingefangen, allerdings keine oder kaum Symptome gezeigt. Die Vermutung hindert uns jedenfalls nicht daran, ein paar Ausflüge zu machen. So schnappen wir uns den Mietwagen und fahren zu dem Strand Xpuha, der sehr schön in einer Bucht gelegen und vor allem unter der Woche eher wenig besucht ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal dort hinzufahren. Der Einstieg ins Wasser ist sehr flach, so dass sich tatsächlich auch J.J. mal etwas ans Meer traut.

Für unser Krabbelmonster J.Y. ist es perfekt, um am Wasser zu spielen. Am karibisch-türkis angestrichenen Restaurant genießen wir nachmittags immer Eis und Kaffee und probieren die Speisekarte durch.

Gerne hätten wir Eltern einfach mal unsere Handtücher in den Sand gelegt und mit Nichts-tun die Sonne mehr als 5 Minuten genossen. Aber irgendwie ist da immer mindestens ein Kind, das die Aufmerksamkeit von uns einfordert. Also das Bild mit Strandliege, Cocktail und einem Buch in der Hand kann man mit zwei Kindern mal sowas von aus seinen Köpfen streichen und maximal kurz zwischendurch für’s Fotoalbum machen 😉

Der Strand hat uns so gut gefallen, dass wir die nächsten 2 Tage auch noch dorthin kommen. Die Kinder fühlen sich wohl, sie sind meistens mit ruhigem Spielen beschäftigt und so können auch wir etwas Erholung genießen.

Das Ende der Reise

Die letzten Tage des Urlaubs laufen so dahin… wir frühstücken stundenlang in der Stadt an einer Strandbar, beobachten die Kinder beim Spielen und das Glitzern der Sonne auf dem Meer, hangeln uns einigermaßen gemütlich zum nächsten Spielplatz und zur nächsten Mahlzeit und können kaum glauben, dass unsere vier Wochen in Mexiko schon bald vorbei sein sollen. So langsam freuen wir uns aber auch wieder auf Zuhause und mehr Platz.

Dann ist es auch schon so weit, dass wir zusammenpacken und zum Flughafen fahren.

Dieses Mal ist es ein Nachtflug (Abflug 18 Uhr) und die Kids schlafen nach dem Abendessen gut ein. Wir haben wieder das Glück, die Familienreihe (direkt hinter den Toiletten) zu haben. Dort können wir J.Y. in das Babybett legen. Da das Flugzeug nicht ganz ausgebucht ist, haben wir die ganze 4er Reihe für uns und J.J. kann sich auf zwei Plätzen breit machen und auch entspannt schlafen. Die einzigen die nicht schlafen können sind natürlich wir Eltern. Entsprechend kaputt kommen wir nach 10 Stunden Flug in Frankfurt an. Der Anschlussflug nach München vergeht mit seiner Stunde ‚wie im Flug‘ und endlich sind wir angekommen. Noch schnell das Gepäck abholen und dann warten auch schon Oma und Opa auf uns, um uns vom Flughafen nach Hause zu fahren.

5 Tage Quarantäne

Da wir aus einem Hochrisikogebiet gekommen sind, müssen die ungeimpften Kinder für 5 Tage in Quarantäne. Diese Zeit verbringen wir damit, den Jetlag zu überwinden und die ganzen Spielsachen wieder zu entdecken. Zusätzlich kaufen wir für J.J. ein neues Puzzle und Knetmasse und leihen von den Nachbarn einen kleinen Roller aus, mit dem sie durch die Wohnung cruisen darf Uns sonnen- und wärmeverwöhnte Rückkehrer zieht es bei dem grau-nassen Wetter eh nicht so vor die Türe, und so vergehen die 5 Tage sehr schnell.

Podcast Interview zur Reise

Moni von Tausche Pumps gegen Schlappen hat mit mir ein kleines Podcast Interview zu unserer Mexikoreise gemacht. Dort wird alles nochmal zusammengefasst.

Zudem schreibt Moni auf ihrem Blog über ihre große Reiße nach Curacao. Genau wie wir sind sie dort mit Kleinkind und Baby hin geflogen. Wie es ihnen dabei erging kannst du auf ihrem Blog Reisen mit Baby und Kleinkind lesen.

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