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Familienleben

Monatsrückblick Februar 2021

Als ich gerade darüber nachgedacht habe was so im Monat Februar passiert ist, dachte ich erstmal: hmm eigentlich nicht wirklich viel. Aktuell habe ich in meinem Kopf immer so eine gewisse Leere. Könnte am nicht ausufernden Schlaf liegen. Und jeder Tag ist mehr oder weniger gleich. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke ist doch ein ganzer Haufen passiert. Hier also unser Monatsrückblick:

Kalter Start in den Monat

Gut, die erste Woche war tatsächlich nicht sehr ereignisreich. Der Schnee war erstmal weg und wir haben uns schon auf den Frühling gefreut. Leider hatten wir uns doch etwas zu früh gefreut und es wurde zur zweiten Woche hin nochmal richtig kalt. So kalt, dass die Seen zufroren und man auf perfekt glatten Eis Schlittschuhlaufen konnte. Meine Frau als begeisterte „Eisfee“ hat natürlich schon im Sommer für J.J. die ersten Eis-Rutscher (siehe Bild) gekauft und sich bis zu dem Zeitpunkt darauf gefreut, mit J.J. das Eis unsicher zu machen.

Eis mit Eis-Rutschern unsicher machen
Dem geschlossenem Eisstadion nachtrauern

Die Chance durften wir uns nicht entgehen lassen, zumal ja die ganze Saison die Eisstadien geschlossen waren. Also ab aufs  Eis! J.J. fand die Rutscher am Anfang etwas merkwürdig, ist dann aber ganz gut reingekommen und konnte damit auf dem Eis die ersten unsicheren Meter ganz gut zurücklegen. So viel Spaß es auch gemacht hat – die nächsten Lerneinheiten auf dem Eis werden wir dann wohl auf den nächsten Winter verschieben müssen.

Zurück zur Arbeit

Meine Frau hat direkt nach dem Mutterschutz wieder begonnen zu arbeiten – wir möchten uns ja Arbeit und Kinder fair aufteilen… Jetzt wo wir beide wieder arbeiten betreuen wir die Kinder vor allem abwechselnd und genießen die wenige Zeit zu zweit/ zu viert vor allem an den Wochenenden.

Zum Glück dürfen die Kinder seit 22.2.2021 wieder in die Kita gehen, sodass J.J. endlich wieder ihr unübertreffliches Kita-Entertainmentprogramm genießen darf. Und wir Eltern schaffen es deutlich leichter, die Arbeit zu erledigen und uns zwischendurch auch endlich mal Zeit für J.Y. zu nehmen. Mit J.J. im Haus fällt das deutlich schwerer.

J.Y. ist so Pflegeleicht

J.Y. ist längstens voll in unserer Familie angekommen und merkt nun auch so langsam, ob wir Zeit für ihn haben oder nicht. Er wird jetzt immer wacher. Er lächelt uns an und macht damit die kürzeren Nächte wieder gut ;-). Inzwischen kann er in Bauchlage seinen Kopf sehr gut nach oben halten. Da J.J. schon ein super pflegeleichtes Baby war, dachten wir eigentlich, dass J.Y. nur anstrengender werden kann. Aber wie auch immer, ist er sogar noch Pflegeleichter als J.J.

Kein tägliches in den Schlaf wiegen und kein Spuckkind. Gut das sind die zwei Punkte in denen er noch besser zu händeln ist. Aber das sind wesentliche Punkte. J.Y. wird nach der Brust am Abend gegen 22:30 Uhr in sein Bett gelegt. Dann schläft er innerhalb von etwa 15 Minuten selbstständig ein und wacht dann gegen 5:30 Uhr wieder auf. Um 6:00 Uhr bekommt er dann wieder die Brust. Da kann man sich als Eltern echt nicht beschweren – Trotzdem sind wir irgendwie ständig müde ;-).

Ach, freuen wir uns darauf wenn er anfängt zu Krabbeln und noch aktiver wird… ! 

J.J.’s Monatsrückblick

Leider hat J.J. diesen Monat angefangen, J.Y. und andere Kinder zu kratzen bzw. zu schlagen (siehe Beitrag: Hilfe mein Kind schlägt). Es ist aber zum Ende des Monats hin wieder weniger geworden. Ich glaube es liegt daran, dass wir J.J. immer wieder deutlich gemacht haben, dass es so einfach nicht geht. Oder wir sind geschulter und können schon frühzeitig reagieren um es nicht so weit kommen zu lassen? Oder sie ist durch die Kita wieder ausgeglichener …

Seitdem der Schnee weg ist, übt J.J. auch viel mit ihrem Laufrad und wird von Tag zu Tag besser und sicherer. Inzwischen hebt sie beim Fahren auch schonmal beide Füße in die Luft und lässt Rollen. Ui, da wird sie manchmal schön schnell und hat mega viel Spaß dabei – zumindest kurz: meist bremst sie rasch ab und nimmt erneut Fahrt auf – sie ist schon immer auch etwas vorsichtig und liebt es, die Kontrolle zu haben. Auch beim Laufradfahren zeigt sich ihr Wille zum Selbermachen: Straßen an der Hand überqueren wird manchmal lautstark verweigert – deutlich ungefährlicher und lustiger ist es, wenn wir sie an kleinen Hügeln unterstützend schieben möchten, sie aber ablehnt und sich dann mit einer Hand am Rücken ‚selber‘ den Hügel hochschiebt. Wird Zeit, dass sie erste Grundkenntnisse in Physik sammelt.

Ab auf das Laufrad, ich kann schon richtig schnell fahren

Einleitung in den Frühling

Am letzten Februar-Wochenende waren wir dann endlich wieder auf kleiner Wanderschaft, die erste Familienbergtour zu viert Ich durfte J.J. in der Kraxe den Berg hoch tragen, meine Frau hatte J.Y. in der Trage. So stiefelten wir die 400 Höhenmeter den Berg hoch. Als wir früher unsere 1000 + Höhenmeter Touren gemacht haben waren wir nicht so kaputt wie heute… es ist doch nochmal was anderes, wenn man die gesamte Tour mit einem Zusatzgewicht von 7 kg (bei meiner Frau) und etwa 18 kg (bei mir) machen muss. Ich trage Kraxe, Kind, Getränke, Wickelzeug und Wechselkleidung den Berg hoch und runter. J.J. wollte aber beim runter gehen mal wieder ein wenig selbst wandern. Somit hatte ich wenigstens für etwa 70 – 100 HM etwas Entlastung.

Hochtragen lassen ist sooo anstrengend 😉

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