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Familienleben

Mein Monatsrückblick für Januar

Der Januar startete dank Corona erstmal ganz ruhig. Tatsächlich waren wir zum Jahreswechsel sogar froh um die ganzen Maßnahmen die getroffen wurden. Keine Raketen und eine Ausgangssperre sorgten dafür, dass wir nicht von einer Geräuschkulisse wie im Krieg aus dem Bett gerissen wurden. Während J.J. friedlich schlafen konnte, war das bei uns dank Nachwuchs J.Y. nicht ganz so einfach. Das Feuerwerkverbot ging an J.Y. irgendwie vorbei und er entzündete ein Windelfeuerwerk nach dem anderen. Entsprechend kurz war die Nacht und auch die folgenden Nächte.

Ich hatte noch bis Mitte Januar Urlaub, den wir gut nutzten, um als vierköpfige Familie weiter zusammenzuwachsen. J.J. gewöhnte sich richtig gut an ihren kleinen Bruder und auch wir fanden wieder einen recht guten Rhythmus mit Säugling. Nach 6 Wochen sind wir im absoluten Alltagstrott angekommen und J.Y. hat zumindest in der Nacht sowas wie eine feste Essenszeit. Wobei wir versuchen diese allmählich immer weiter raus zu zögern, so dass wir hoffentlich in den nächsten 2 Wochen ein Durchschlafen von 6 bis 8 Stunden erreichen. Leider sind wir in dieser Hinsicht etwas verwöhnt von J. J., die bereits in ihrer 6. Lebenswoche recht zuverlässig diesen Meilenstein knackte und es uns durch penetrant gutes Schlafen jetzt schwer macht, ein anderes Schlafverhalten als ein Elternfreundliches zu akzeptieren.

Ab 11.2. heißt es auch für meine Frau wieder: „Ab in die Arbeit“ oder dank Corona „Ab an den Laptop und arbeiten“. Dann wäre es schön wenn J.Y. den Durchschlaf-Meilenstein erreicht. Aktuell sind wir bei 4-5 Stunden, was für so einen Knirps auch schon sehr gut ist.

Seit 18.1. bin ich wieder am Arbeiten und kann erstmals mit all den Leuten mitreden, die wegen Corona ins HomeOffice geschickt wurden. Auch bei meinem Arbeitgeber heißt es jetzt (meiner Meinung nach endlich): HomeOffice wenn möglich. Im Softwarebereich brauche ich zum Glück bei 95 % meiner Arbeit nur einen Computer und das wars auch schon.

Mitte des Monats musste ich außerdem einen schweren Weg antreten: es ging für mich auf den Stuhl beim Zahnarzt. Mir Feigling wurde der Weisheitszahn gezogen. Seit 7 Jahren ist der da und soll eigentlich raus. Ich hab mich aber nicht getraut. Jetzt mit zwei Kindern kann ich meinen Kindern nicht sämtliche Arztbesuche aufzwängen und Impfungen machen lassen und selbst den „Schwa…“ einziehen. Da muss ein Papa doch furchtlos mit gutem Beispiel voran gehen. Das Furchtlose ist mir nicht ganz so geglückt. Vor meinen Kindern war es mit leichter Furcht und beim Zahnarzt war es dann fürchterlich. ABER ich habe es überlebt. Schmerzen oder Komplikationen hatte ich nach der „OP“ zum Glück keine. Ich war also direkt wieder voll einsetzbar.

Meiner Frau geht es immer besser und besser und sie fängt auch schon an sich wieder sportlich zu betätigen. Natürlich sehr vorsichtig, aber ich bin heil froh, dass es ihr immer besser geht. Je besser es ihr geht, desto mehr kann sie auch wieder mit J.J. rumturnen. Was auch J.J. total gut tut. In den letzten Monaten hat sie sich schon sehr auf mich eingeschossen. Das ist schön aber auch anstrengend.

J.J. vermisst jeden Tag auf‘s neue die Kita. OK, wir Eltern vermissen sie auch 😉 Wenn wir an der Kita vorbei gehen oder fahren zeigt sie mit dem Finger auf das Gebäude und ruft Kita. Wir erklären ihr dann, dass die Kita noch ein paar Wochen zu hat, worauf sie anfängt zu weinen. Wir hoffen, dass die Freude umso größer wird sobald sie dann wieder in die Kita gehen darf und all ihre Freunde dort wieder sehen kann. Dafür sieht sie öfter die Großeltern, welche uns gerne unterstützen. Wie das aktuell andere Familien ohne Familie in der Nähe anstellen, ist mir ein Rätsel.

J.J. hat diesen Monat auch viel Neues erlebt. Zum einen hat es reichlich geschneit, so dass wir unseren kleinen Rodelberg auschecken konnten. Für J.J. ging es dann mit dem Zipfelbob den Hügel hinunter. Zu Beginn war sie etwas skeptisch, hat aber dann schnell gemerkt, dass es ein großer Spaß ist. Ab da an war sie nicht mehr zu bremsen. Mit dem Schnee kann man auch ganz tolle Sachen bauen, was ihr auch totalen Spaß bereitet hat.

J.J. fährt zum ersten mal mit ihrem Puky Laufrad

Als der Schnee geschmolzen ist wurde das vierrädrige Puky Mini durch ein Puky Laufrad ersetzt. Und was soll ich sagen, sie kommt damit gut voran. Ein wenig Übung braucht es zwar noch, aber es wird von Tag zu Tag sichtlich besser.

J.Y. entwickelt sich prächtig und ist momentan ein eher pflegeleichtes Kind. Während wir bei J.J. zu Beginn noch Prinzipien hatten, die wir im Laufe der Zeit aufgrund Realitätsuntauglichkeit über Board geworfen haben, hat J.Y. den Luxus, von Anfang an ohne diese Prinzipien aufwachsen zu dürfen. So hat J.Y. zum Beispiel direkt den Schnuller bekommen. Wir sind froh wenn er nicht weint und ruhig ist.

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Eine Antwort auf „Mein Monatsrückblick für Januar“

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