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Familienleben

Der Countdown: 3 Wochen

Der Countdown läuft und läuft. Es könnte laut den ganzen Beratungsseiten im Netz jederzeit losgehen. Hoffen wir mal, dass es noch etwas dauert. Je länger der Kleine im Bauch bleibt, desto besser für ihn und seine Gesundheit. Meine Frau sieht das ein wenig anders. Der Alltag wird für sie immer anstrengender: der Haushalt wird zum täglichen Leistungssport und J. J. ist zwar meistens gut drauf, aber braucht natürlich immer ihr Bespaßungsprogramm. Und blitzt mal ihre Trotzphase durch, ist das nicht wirklich hilfreich.

Noch 3 Wochen!
Wir sind bereit.

Der Countdown

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Papa muss in die Breschen springen

Als Papa muss ich hier nun von Woche zu Woche mehr übernehmen und meine eigenen Bedürfnisse zurück stellen. Was mir nicht ganz so leicht fällt. Anders als bei der ersten Schwangerschaft sollte ich nicht nur meine liebe Ehepartnerin umsorgen, sondern auch J. J. Wobei ich gestehen muss, dass mir der Tag zu wenige Stunden hat, um mich um beide gleich gut zu kümmern – klar, wer zurücksteckt von den beiden, ich bin schließlich Super-Papa und nicht Super-Ehemann 😉

Und dann ist da noch ein Virus namens Corona

Bisher hat Corona unseren Alltag eigentlich nicht beeinflusst, außer dass ich meinem persönlichen Ausgleich im Sport oder in der Musik nicht wie gewohnt nachgehen kann. Ich kann normal arbeiten und J. J. konnte bis Freitag noch normal in die Krippe gehen. Da in unserer Gruppe eine Betreuerin noch eine Woche Urlaub nehmen muss und deshalb die Gruppengröße für den Zeitraum reduziert wird, darf J. J. diese Woche nicht in die Krippe gehen.

Von gestern auf heute hat sie bei Oma & Opa übernachten dürfen. Ab Mittwoch mache ich 3 Tage Homeoffice und erfahre dann das erste Mal wie es für andere Eltern war, als der totale Lockdown in Deutschland war. Damals waren meine Frau C. und ich noch in Elternzeit, so dass ich hier keine Erfahrungen habe. Meine Arbeitszeit werde ich dann ein wenig aufteilen, früher aufstehen und in Ruhe erste Sachen erledigen. Die 2 h Mittagsschlaf kann ich gut reinhauen und dann kann C. mit J. J. ein wenig spazieren gehen. Danach übernehme ich wieder bis zum Abend und kann dann nochmal was machen. Zum Glück habe ich die Möglichkeit, größtenteils flexibel zu arbeiten.

Die Situation im Krankenhaus

Inzwischen hatte meine Frau auch das Gespräch zur Anmeldung im Krankenhaus. Aktuell sieht die Lage wohl so aus, dass ich zur Geburt mit und dann täglich 2 Stunden zu Besuch kommen darf. Mal sehen wie streng diese Zeit getrackt wird. Aufgrund der Situation haben wir uns dafür entschieden, wenn es der Gesundheitszustand von Frau und Kind zulässt, das Krankenhaus vorzeitig zu verlassen und die U2 bei einem Kinderarzt machen zu lassen. Damit fühlen wir uns wohler. Voraussetzung ist natürlich, dass alle gesund sind und der Kinderarzt die U2 auch anbietet.

Beim zweiten Kind entspannter

Abgesehen davon, dass ich aktuell mehr machen muss, bin ich aber noch recht entspannt. Bei J. J. sah das damals ganz anders aus. Ich denke dass man bei dem zweiten Kind meist entspannter ist. Die Ängste, die ich bei J. J. hatte, sind nicht mehr vorhanden und ich fühle mich bestens vorbereitet. Ich bin ja jetzt ein “Alter Hase” und Experte was das Thema Säugling anbelangt 😀

Unsere Hausärztin, selbst Mutter von drei Kindern, meinte mal: “Das erste Kind ist eine große Sache, das zweite Kind geht dann schon so nebenbei”. Über das Dritte hat sie in dem Moment gar kein Wort verloren. Ist dann vielleicht noch entspannter? Das kann man sich kaum vorstellen.

So schreibt es letzten Endes auch Maria von MyMaisie.de in ihrem Beitrag: Keine Angst vor dem Zweiten Kind. Ganz im Gegenteil – weiß man die Dinge, wie zum Beispiel das Wickeln, wieder mehr zu schätzen. Da genau diese Sachen erstmal wieder total entspannt funktionieren. 😉

Wir werden sehen, ob unsere Hausärztin und Maria Recht haben. Bisher fühlen wir uns aber gut vorbereitet. Soll das Kind ruhig kommen, wir sind bereit!

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Eine Antwort auf „Der Countdown: 3 Wochen“

[…] Die letzte Woche, als J. J. Krippenpause hatte, haben wir mit der Unterstützung der Großeltern ganz gut hinbekommen. J. J. durfte sogar zwei Nächte übernachten und hat die Zeit total genossen. Die anderen Tage hatten wir es dann so gehandhabt wie in meinem letzten Beitrag: Countdown: 3 Wochen geschrieben. […]

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