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Familienleben

Der Countdown: 2 Wochen

Die letzte Woche, als J. J. Krippenpause hatte, haben wir mit der Unterstützung der Großeltern ganz gut hinbekommen. J. J. durfte sogar zwei Nächte übernachten und hat die Zeit total genossen. Die anderen Tage hatten wir es dann so gehandhabt wie in meinem letzten Beitrag: Countdown: 3 Wochen geschrieben.

Diese Woche darf J. J. wieder in die Krippe, also alles wieder beim Alten.

Nur noch 2 Wochen!

Die Zeit läuft und läuft

Der Countdown

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Aktuell bin ich noch immer eher entspannt. Wir haben inzwischen weitere Vorbereitungen erledigt. Die Autobabyschale, Kinderwagen und Fußsäcke wurden nochmal grundgereinigt und meine Kliniktasche wird schrittweise voller.

Die Kliniktasche

Dank gepackter Kliniktasche, jederzeit bereit

Ja, auch ich als Vater packe mir eine kleine Kliniktasche. Letztes Mal ging die Geburt über die ganze Nacht. Ich war heil froh, eine große Cola und reichlich Snacks dabei gehabt zu haben. Viel braucht es nicht aber an ein paar Dinge sollte man denken. Wechselkleidung, Ladekabel für das Handy und genug zu Essen und Trinken. Bei J. J. habe ich im Krankenhaus übernachtet, also hatte ich noch Handtuch, Zahnbürste und Zahnpasta dabei.

Für mich waren bei der ersten Geburt tatsächlich Cola und Traubenzucker essentiell. Wenn es um Spritzen geht bin ich leider ein absolutes Weichei. Sobald ich welche sehe sinkt mein Kreislauf in den Keller. Mit genug Zucker im Blut kann schlimmstes verhindert werden. Ich war also vorbereitet, aber beim Setzen der PDA wäre ich trotzdem beinahe in Ohnmacht gekippt – dabei war ich gerade mit der verantwortungsvollen Aufgabe beschäftigt, meine Frau zu stützen, also schlechtes Timing. Ich riss mich noch eine Wehe meiner Frau zusammen und  sagte dann zu der Hebamme neben mir, dass sie bitte übernehmen soll. Danach bin ich, zur Belustigung aller, kreidebleich aus dem Zimmer gewankt. Zum Glück hatte ich Spritzenweichei davor schon mit meiner Frau abgesprochen, dass ich bei Kreislaufproblemen, ohne ein Wort zu verlieren, einfach raus gehen darf.

Das Auto

Steckengebliebenes Auto. Soetwas können wir jetzt nicht gebrauchen.

Ab sofort heißt es, jederzeit startklar zu sein. Da muss auch das Auto entsprechend bereit sein. Momentan wird es in der Nacht sehr kalt und unsere Autobatterie ist nicht mehr die Neueste. Ich sehe schon den Film vor mir ablaufen:

Die Wehen gehen los, ich bin in Panik und meine Frau versucht mich zu beruhigen – Ich trage meine federleichte Angebetete auf Händen und mit wackligen Knien zum Auto und haue ihr beim ins-Auto-setzen den Kopf an den Karosserierahmen. Als ich den Zündschlüssel nach rechts drehe kommt dieses Geräusch – brr… brr… brrr… -. Ich fluche noch: „mach Brrummm, du doofe Karre“. Zu spät, meine Frau hat sich schon zu mir gedreht und die Hände an meinen Hals gelegt um mich zu erwürgen. Ich wehre mich nicht. Ich akzeptiere, dass diese Dummheit bestraft werden muss.

Um mir dieses Szenario zu ersparen werde ich noch diese Woche eine neue Batterie kaufen, ins Auto einbauen und die Sache ist erledigt. Außerdem hat der Tank ab jetzt ein neu definiertes Minimum.

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